Himmlische Klänge in der Pfalz

Vom 14. bis 17. Mai fuhr die Schola St. Laurentius auf eine viertägige Reise nach St. Martin in der Pfalz. Die Fahrt verband intensives Musizieren, beeindruckende Naturerlebnisse und gelebte Gemeinschaft.
Gemeinsam auf Entdeckungstour
Bereits die Anreise bot mit einem Zwischenstopp am Hufeisenvulkan „Bausenberg“ in der Osteifel ein geologisches Highlight. In der Pfalz angekommen, erkundeten die neun Sänger die nahegelegene Kropsburg zu Fuß. Eine Wanderung zum geschichtsträchtigen Hambacher Schloss und ein Ausflug auf die Kalmit – die höchste Erhebung der Pfalz – rundeten das aktive Programm im Pfälzerwald ab, das die Gruppe bei gutem Wanderwetter genießen konnte.
Geselligkeit und Tiefgang
Nach den aktiven Stunden im Pfälzerwald übernachtete die Gruppe in einem gemütlichen Weinhotel. Eine gesellige Weinprobe sorgte für Entspannung und frohes gelebtes Miteinander. Das gemeinsame Singen durfte an diesem verlängerten Wochenende natürlich nie fehlen. Neben der Musik prägten vor allem tiefgründige Gespräche in der Gruppe und persönliche Begegnungen die gemeinsame Zeit und stärkten die Gemeinschaft.
„Himmlische Musik“ im Gottesdienst
Während die Schola in der Heimat normalerweise die Stundengebete oder kleinere Hochfeste im Kirchenjahr musikalisch gestaltet, stand hier ein besonderes Ereignis an. Der Höhepunkt der Reise war die Mitgestaltung der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Martin. Trotz erschwerter Bedingungen brachte die Schola die Messe brève von Léo Delibes und gregorianischen Choral zu Gehör. Der dortige Pastor lobte die Darbietung sichtlich bewegt mit den Worten "Wir haben ein Stück Himmel erlebt". Auch für die Sänger selbst war spürbar, dass hier ein ganz besonderer musikalischer Geist wirkte.
Besinnlicher Ausklang
Auf dem Rückweg rundete ein Besuch der Abtei Maria Laach die Reise ab. Mit berührenden Gesängen in der Krypta der Basilika fand die rundum gelungene Fahrt dort einen würdigen und besinnlichen Ausklang. Die Sänger kehrten mit gestärkter Gemeinschaft, tiefen Eindrücken und reichlich Inspiration für die kommenden Aufgaben in der Heimatgemeinde zurück.