Auf der Spur einer großartigen heiligen Frau

Als mit dem 1. Januar die Gemeinden der GdG grenzenlos fusionierten, hatten sie sich zuvor die heilige Maria Magdalena als Patronin der neuen Pfarrei gewählt.
Doch wer ist eigentlich diese biblische Frau und was kann sie für uns heute bedeuten? Wir machten uns auf den Weg und in monatlich veröffentlichten Texten und einigen Vorträgen wurden verschiedene Facetten der Heiligen aufgedeckt.
Am Ostersonntag, dem Festtag mit dem Evangelium der Begegnung von Maria Magdalena mit dem auferstandenen Jesus, wurden in unseren Kirchen die Mit-Mach-Ausstellungen eröffnet. „Ich habe den Herrn gesehen“ – diese Aussage aus dem Johannesevangelium (Joh 20,18) stand in großen Buchstaben auf den Stellwänden. Bilder aus unterschiedlichen Epochen und verschiedene Texte machten deutlich, auf wessen Spur wir uns bewegen. „Und du?“ – Diese einladende Frage richtete sich an jede und jeden: Welche Erfahrungen mache ich selbst mit Jesus?
Es gab dazu entsprechend die Möglichkeit, Fußspuren mit eigenen Gedanken, Fragen und Sorgen zu beschriften und damit die Mit-Mach-Ausstellung zu bereichern. Am Nachmittag des Fronleichnamsfestes führte uns die Spur von Maria Magdalena zu allen Ausstellungskirchen und mit dem Singen des neuen Pfarrliedes wurde die Ausstellung beendet: „Maria Magdalena, Patronin, steh uns bei…“.
Am 22. Juli feiert die Kirche den Festtag der Heiligen, sodass wir im Juli bereits das erste Patrozinium feiern konnten – in der Gewissheit, dass unserer Pfarrei die heilige Maria Magdalena verbindend zur Seite steht.
Wenn die neuen Fahnen an den Kirchen sich im Wind zeigen, dann wissen wir uns auf der Spur einer großartigen Frau und ihrem Bekenntnis: „Rabbuni“.
Für die AG der Pfarreileitung
Gerlinde Lohmann